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Radeln durch die Gascogne bis zum Atlantik Drucken E-Mail
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Touren für Geniesserinnen
Radfahren durch die Gascogne bis zum Atlantik


Termine :
29.06 bis 13.07.2008
14.09 bis 28.09.2008



1. Tag Anreise

Nach der Ankunft im Hotel machen wir einen kleinen Stadtbummel um einen ersten Eindruck vom quirligen Leben in Toulouse zu bekommen und genießen anschließend das Abendessen in einem gemütlichen, kleinen Restaurant.

2. Tag Toulouse erleben

DSC00955Unsere Stadtrunde beginnen wir am "Place de Capitol", der mit seinen Arkaden gesäumte Platz, dem Capitol, der Oper, den Geschäften und Straßencafés und seinen vielen abgehenden Gassen und Straßen, hier schlägt das Herz der Stadt. Wir gehen in die Rue du Taur, wo sich die alten Collèges, eine der größten französischen Stadtbibliotheken, sowie viele Buchläden und Antiquariate befinden.
Wir kommen an der ältesten, im 13. Jahrh. gebauten Taur-Kirche vorbei, die über dem Grab des 1. Bischofs von Toulouse, Saturin, errichtet wurde.
Die Rue du Taur führt uns direkt zur weltweit größten romanischen Basilika
Saint Sernin - Romanik in Reinkultur -
Gegen Ende des 11. Jahrh. wurde mit dem Bau jener gewaltigen Basilika begonnen, die wir heute bewundern.
Wir bummeln weiter durch die Gassen in Richtung "Les Jacobins", Reste einer alten Klosteranlage der Jacobiner, die in Toulouse eine große Rolle gespielt haben.
Vom Ufer der Garonne und mit einem letzten Blick auf das Hospice St. Joseph und das Hotel Dieu verabschieden wir uns von Toulouse und treffen nach 1,5 Stunden Fahrt im Mondes ein. Dort werden wir mit einem Floc de Gascogne und einem leckeren Drei-Gänge Menü empfangen.






3. Tag Rund ums Mondès
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Nach einem ausgiebigen Frühstück finden wir für jede Frau das richtige Rad und passen es ihren Wünschen an. Wenn jede gut sitzt und die Schaltung kennen gelernt hat, radeln wir los nach Courrensan. Wir fahren durch das winzige Dorf zum Schloss, werfen einen Blick über die Mauer in die weite Landschaft und setzen unseren Weg über die Höfe nach Gondrin fort. Dort besuchen wir das Lavoir (Waschhaus), vergangene öffentliche Arbeits- und Begegnungsstätte von Frauen und das Sanctuaire de Tonneteau, Ort immer noch immer gelebter religiöser Kultur. Dann nehmen wir den Höhenweg nach Lagraulet, einem Winzerdorf in bester Lage. Die Abfahrt zur Auzoue, vorbei an einer verfallenen Mühle, führt uns ins Mondes zurück.



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4. Tag Römisch

Nach kurzem Anstieg geben wir die erreichte Höhe nicht mehr her bis zu unserer ersten Pause am Wehrturm von Lamothe (13.Jh.), wo uns im Frühherbst ein Feigenbaum seine Früchte anbietet. Über den Jakobsweg, einen aussichtsreichen Höhenweg und eine genussreiche Abfahrt durch die Wälder erreichen wir Seviac, einen idyllischen Hameau. Wir besichtigen die Villa Gallo-Romaine (3.Jh.), die mit ihren einzigartigen Bodenmosaiken und ihrer luxuriösen Badeanlage zum Besuche lockt – nach einem kulinarischen Picknick. Vor Antritt des Heimwegs werden wir zu einem kleinen Kaffee unter den Arkaden der ältesten Bastide des Gers, Montreal, (1253) verführt. Über die Höhen geht es nach Gondrin und von dort nach Hause.









5. Tag Radelpause mit Führung durchs Mondès

Gelegenheit, Haus und Hof kennen zu lernen, Bekanntschaft mit seinen tierischen BewohnerInnen und der reichen Historie zu machen.

6.-11.Tag Atlantiktour

Gut ausgeruht starten wir Richtung Atlantik, den wir am 4. Tag erreichen wollen. In Eauze, der Hauptstadt des Armagnac, machen wir unsere erste Pause im Café Divan, radeln über die Höhenzüge ins Bas-Armagnac, wo wir unsere Mittagsrast halten. Nach der Abfahrt zur Douze folgen wir deren Tal, bevor wir unseren Campingplatz am Lac de l´Uby beziehen.

PA1400087. Tag

Kaum losgefahren unterbrechen wir unsere gemächliche Fahrt auf der alten Bahntrasse, um Notre Dame des cyclistes in ihrer Kapelle um gutes Gelingen unseres Unternehmens zu bitten und die Geschichte des Fahrradfahrens zu studieren. Kurz danach überqueren wir die Grenze zum Departement Les Landes, flanieren durch Labastide d´Armagnac und St.Justin. Von da an verändert sich der Charakter der Landschaft merklich, der Wald dehnt sich aus, das Land wird flacher. Unser Mittagspicknick genießen wir am Weiher von Sarbazan. Spätestens in Ginx, unserem letzten Rastplatz an der Kirche, bemerken wir, dass die kompakte Bauweise der Orte im Gers einer Vereinzelung der Häuser gewichen ist. Die Ortschaften wirken jetzt bäuerlicher. In Brocas übernachten wir auf einem kleinen Campingplatz.

8. Tag

In der ersten Etappe genießen wir die ausgedehnte waldige Weite, ziehen vorbei an Lichtungen, in denen sich die Fachwerkbauernhäuser einladend präsentieren und schließen aus den Briefkästen am Wegesrand auf versteckte romantische Gehöfte. Dem Rande eines Braunkohleabbaugebietes entlang gelangen wir nach Arjuzanx, wo wir an dem wunderschönen renaturierten See unsere Mittagsrast machen. Nach einer kurzen Durststrecke durch das Industriegebiet von Morcenx gelangen wir wieder in die Pinienwälder, die hier hin und wieder durch große Felder unterbrochen werden und erreichen unseren nächsten Übernachtungsplatz in Onesse-de-Laharie.

Kopie2DSC004259. Tag

Da wir ab Uza, dem charmanten Ort unserer ersten Pause an diesem Vormittag, das Meer schon fast riechen können, radeln wir eine Strecke, die auf du und du mit dem Wald ist und uns zum Lachen und Schwitzen bringt. Danach fahren wir durch Lit-et-Mix und nehmen einen Forstweg durch den Pinienwald hinter den Dünen und erreichen den Campingplatz von Cap de l´Homy. Sollen wir erst Fisch essen gehen und dann über die Düne steigen oder umgekehrt? Der Rest des Tages ist das Meer.

10. Tag

Meer und Wellen und Schwimmen und Düne und Strandspaziergänge und Fisch und Radeln, grad wie es euch gefällt.






11. Tag

am späteren Nachmittag bringt uns der Begleitbus zurück ins Mondes.


12.Tag Mittelalterlich


Pilgern 6 KopieLangsam und stetig geht es bergauf nach Gondrin, über die Höfe erreichen wir Lauraet, wo wir einen Blick in die Kirche hineinwerfen können. Ein romantischer Waldweg bringt uns zu den Gärten des Chateau Beaumont, wir queren das Tal der Osse und erreichen Larresingle, eine village fortifié aus dem 9. Jh. und wie aus dem Bilderbuch, darum auch das kleine Carcassonne genannt. Bei der Rückfahrt lassen wir es laufen bis zum Pont d´Artigue, einer romanischen Brücke aus dem 12.Jh., besichtigen gleich danach die ebenso alten Fresken in der Dorfkirche von Vopillon. Durch die Weinberge gelangen wir auf der route de lait nach Courrensan. Pünktlich zum Aperitif sind wir zurück im. Mondès






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13. Tag Landausflug


Wir lassen uns im Minibus in das Städtchen Condom bringen, radeln entlang der Baise und fahren weiter nach Gazaupouy, ein auf einem Hügel liegendes, toscanisch anmutendes mittelalterliches Dörfchen. Kurze Zeit später erreichen wir das Landhaus zweier Freundinnen, die mit einem köstlichen Picknick auf uns warten.
Weiter geht es bis nach La Romieu, dessen Stiftskirche und Kreuzggang zum Weltkulturerbe gehören. Der Panoramablick vom Kirchturm aus zeigt uns noch ein letztes Mal die ganze Vielfalt der wunderschönen Landschaft des Gers. Dann kreuzen wir den Jakobsweg, fahren durch eine wunderbar weite und wellige Landschaft mit pittoresken Ortschaften, geprägt vom Mittelalter, nach Condom. Durch eine kurze Spazierfahrt durch die Gassen der Altstadt und über den Platz vor der Kathedrale verschaffen wir uns noch einen Eindruck von Condom.







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14.Tag Mußetag

Es besteht die Möglichkeit eines Besuchs auf einem Ziegenhof.
Wir radeln über kleine Nebenstraßen zum Ziegenhof "Monges".
Ted und Cyril weihen uns in die Geheimnisse der Herstellung von franz. Bio-Rohmilchkäse ein, zeigen uns ihre rehbraunen Ziegen und ihre gemütlich dicken Schweine. Die Köstlichkeiten aus der Käserei und dem Biogarten werden uns dann in ansprechender Weise serviert. 
So gestärkt ist die Rückfahrt über den Höhenweg ein Kinderspiel.



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15.Tag Abreise

Transfer nach Toulouse
 
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