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Auf dem Jakobsweg
-Gascogne und Pyrenäen -(GR 65 und GR 10)
vom 24.08 bis 07.09.2008




1.Tag - Anreise

Nach der Ankunft im Hotel machen wir einen kleinen Stadtbummel, um einen ersten Eindruck vom quirligen Leben in Toulouse zu bekommen und geniessen anschliessend das Abendessen in einem gemütlichen, kleinen Restaurant.


2. Tag Toulouse erleben

Unsere Stadtrunde beginnen wir am "Place de Capitol", der mit seinen Arkaden gesäumte Platz, dem Capitol,
der Oper, den Geschäften, Straßencafés und seinen vielen abgehenden Gassen.
Wir gehen in die Rue du Taur, wo sich die alten Collèges, eine der größten französischen Stadtbibliotheken,
sowie viele Buchläden und Antiquariate befinden.

DSC00955Wir kommen an der ältesten, im 13. Jahrh. gebauten Taur-Kirche vorbei, die über dem Grab des 1. Bischofs von Toulouse, Saturin, errichtet wurde.
Die Rue du Taur führt uns direkt zur weltweit größten romanischen Basilika
Saint Sernin - Romanik in Reinkultur -
Gegen Ende des 11. Jahrh. wurde mit dem Bau jener
gewaltigen Basilika begonnen, die wir heute bewundern.

Wir bummeln weiter durch die Gassen in Richtung
"Les Jacobins", Reste einer alten Klosteranlage der Jacobiner,
die in Toulouse eine große Rolle gespielt haben.

Vom Ufer der Garonne und mit einem letzten Blick auf das
Hospice St. Joseph und das Hotel Dieu verabschieden wir uns
von Toulouse und treffen nach 1,5 Stunden Fahrt im Mondes
ein. Dort werden wir mit einem Floc de Gascogne und einem
leckeren Drei-Gänge Menü empfangen.
















Pilgern 2 KopieDie kommenden Tage wandern wir auf einer der traditionellen Pilgerstrecken, der "Via Podiensis", die zu den europäischen Kulturwege gehört. Sie präsentiert eine Fülle landschaftlicher und kunsthistorischer Schönheiten, die wir gemeinsam entdecken werden. Die Tagesetappen belaufen sich auf eine reine Wanderzeit von 3 Stunden bis zu 5 Stunden. Wir picknicken ausgiebig an den schönsten verfügbaren Plätzen. Die Wanderwege sind nicht anspruchsvoll, sie gehen teilweise über unbefestigte Feld- und Waldwege, teilweise über kleine Asphaltsträßchen. Erforderlich ist eine mittlere Kondition und erprobte, eingelaufene Schuhe. Ihr wohnt im Frauenlandhaus Mondès, wo ihr am Abend mit einem 3-Gänge-Menü und morgens mit einem üppigen Frühstück verwöhnt werdet und wo es viel Raum gibt für Gruppenleben, aber auch für Rückzugsbedürfnisse. Jeden Morgen fahren wir zum Ausgangspunkt der Wanderungen und werden abends wieder abgeholt.





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3. Tag Von Lectoure nach Marsolan

Wir besichtigen Lectoure mit ihren Bürgerhäusern und bedeutenden Sakralbauten, darunter die Kathedrale Saint Gervais, die im 15. Jh. auf den Ruinen des heidnischen Tempels der Cybelle errichtet wurde. Nach kurzem Abstieg ins Tal besuchen wir "la Maison de Bleu de Pastel", wo eine originelle Führung uns die Bedeutung der blauen Farbe für die historische Entwicklung der Region nahe bringt. Danach beginnen wir unsere Wanderung zum idyllischen Dörfchen Marsolan.





4. Tag Von Marsolan nach La Romie
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Über einen Höhenzug mit weitem Blick über die liebliche gasconische Landschaft, durch Täler, Waldstücke und Obstplantagen, vorbei am Arboretum erreichen wir La Romieu. (Der Name kommt von dem gasconischen "Arromieu", das Pilger bedeutet.) Wir flanieren durch den malerischen Ort mit den vielen Katzen und besichtigen die Stiftskirche aus dem 14.Jh. mit den Überresten des Kardinalspalastes und den beiden imposanten Türmen. La Romieu wurde zum Weltkulturgut erklärt.







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5. Tag Von La Romieu nach Condom

Nach einer schönen, abwechlungsreichen Wanderung erreichen wir die ehemalige Bischofsstadt Condom, ein typisches
gasconisches Städtchen. In einem Straßencafe auf dem Platz vor der Kathedrale St-Pierre genießen einen Grand Creme. Es besteht die Möglichkeit die Kathedrale zu besichtigen und zu einem kleinen Spaziergang durch die alten Gassen. .

6.Tag Von Condom nach Flaran
Durch eine heitere und friedlich wirkende Landschaft wandern wir zur Zisterzienserabtei Flaran, einer der besterhaltenen Abteien dieser Region, die zur Zeit der großen Pilgerwanderungen nach Santiago de Compostella als Ort der Ruhe und Einkehr ihren Höhepunkt erlebte. Die Abtei beherbergt eine interessante Ausstellung über die Jakobswege.




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7. Tag Von Flaran nach Larressingle

Über angenehme Wanderwege erreichen wir zunächst das Chateau Cassaigne aus dem 16. Jh. In Vopillon bewundern wir mittelalterliche Fresken in einer kleinen Dorfkapelle. Nach der Überquerung der Pont d'Artigue steigen wir über einen schattigen Waldweg auf zur Höhe, wo sich der Blick wieder weitet und erreichen Larressingle, eine Burg aus dem 13.Jh., in der einst die Bischöfe von Condom sowie die Pilger Unterschlupf fanden. Larressingle ist ein schönes Beispiel mittelalterlicher Architektur mit Burghof und einer romanischen Kapelle. Heute beherbergt sie u.a. ein Museum.



8. Tag Mußetag

Es besteht die Möglichkeit mit dem Fahrrad zum Markt nach Eauze zu fahren



9. Tag Von Larressingle nach Montreal und Seviac

Wir beginnen die Wanderung jenseits des Pont d'Artigue, eines Beispiel für die zivile Baukunst des 12.Jhs. und ein speziell für den Jakobsweg errichtetes Bauwerk. Die romanische Brücke gehört zum Weltkulturerbe. Ein Teil des folgenden Weges lässt die Härten des Pilgerlebens erahnen. Wir erreichen Montreal, eine der ersten gasconischen Bastiden, und erholen uns auf dem alten Marktplatz. Anschließend wandern wir weiter nach Seviac wo wir die Ausgrabungen einer Römischen Villa aus dem 3.Jh. mit ihren einzigartigen Bodenmosaiken besichtigen.

10. Tag Von Montreal nach Eauze
Die letzte große Etappe führt uns von Montreal zuerst auf einem schattigen Hohlweg, dann auf einem lieblichen Wiesenweg zum Tour de Lamothe, einem Wehrturm aus dem 13. Jh. Bei der nahegelegenen Friedhofskirche nehmen wir uns Zeit für ein ausführliches Picknick. Über die alte Eisenbahntrasse, beschattet durch hohe Bäume, die teilweise den Eindruck eines dunklen Urwalds, dann wieder lichter Haine vermitteln, erreichen wir unser Ziel Eauze.




11. Tag Wanderung in den Pyrenäen
Mit einer Fahrt durch die malerische, hügelige Landschaft des Gers, vorbei an leuchtenden Sonnenblumenfeldern, Weinbergen, an prächtigen Höfen, durch kleine Dörfer und Städtchen mit ihrem südländischen Charme, nähern wir uns den Pyrenäen. Wir erreichen das Naturschutzgebiet Neouvielle, das uns mit seiner atemberaubenden Berglandschaft willkommen heißt. Wir werden auf dem GR 10 wandern, jener bekannten Route, auf der man die Pyrenäen vom Mittelmeer bis zum Atlantik durchqueren kann. Unterhalb des Stausee „Lac de l’Oule“ auf 1600 m beginnen wir unseren Weg, der uns zum „Lac des Bastens“ führt und nach etwa 5 Stunden erreichen wir auf 2200 m eine gemütliche Berghütte, in der wir übernachten.





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12. Tag Pyrenäen

Heute genießen wir auf unserer Wanderung die großartigen Ausblicke auf die Bergwelt, grün bewaldete Hänge wechseln ab mit kargen Höhenzügen, wir werden von kristallklaren Seen überrascht, die von den Bergketten Les Crambes de Bastan umringt werden. Majestätisch ragen die Gipfel des Pic de Bastan d’Aulou und des Pic de Portarras über uns auf.

13. Tag Pyrenäen
Auf der Rückwanderung genießen wir noch mal ausgiebig die Vielfältigkeit dieser beeindruckenden Berglandschaft der französischen Pyrenäen.

14. Tag Mußetag


15. Tag Abreise


Gemeinsamer Transfer nach Toulouse.
 
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